Analgesie und Sedierung in der Intensivmedizin by S. Piepenbrock (auth.), Priv.-Doz. Dr. Jürgen Link, Prof.

By S. Piepenbrock (auth.), Priv.-Doz. Dr. Jürgen Link, Prof. Dr. Klaus Eyrich (eds.)

Anerkannte Experten stellen ihre Konzepte und Untersuchungsergebnisse zur Analgesie und Sedierung des Intensivpatienten vor. Es ist zu wünschen, daß dadurch dem klinisch tätigen Arzt Entscheidungshilfen für sein Vorgehen an die Hand gegeben werden, denn es ist nicht zu übersehen, daß ein allgemein akzeptiertes Konzept für die Analgosedierung schwerstkranker Patienten nicht existiert. In einigen Beiträgen wird über die postoperative Analgesie des nichtintensivtherapiepflichtigen Patienten berichtet, weil gerade auch bei diesen Patienten die Schmerztherapie verbessert werden kann. Darüber hinaus werden die Patho- physiologie des Schmerzes und Fragen der Pharmakologie und Pharmakokinetik behandelt. Das Buch ist bestens geeignet, schnell über die heute gebräuchlichen Methoden zur Analgesie und Sedierung sowie deren Wirkungen und Nebenwirkungen zu informieren.

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Anaesth Intensivther Notfallmed 3123 132 Klotz U (1988) Wirkungen und Nebenwirkungen der Benzodiazepine. Anaesth Intensivther Notfallmed 3123 122 Reinhart K, Oallinger-Stiller G, Heinemeyer G, Oennhardt R, Eyrich K (1983) Respiratorische und schlafinduzierende Wirkungen von Midazolam i. m. als Priimedikation zur Regionalaniisthesie. Anaesthesist 32: 525-531 Sedierung und EEG bei Intensivpatienten H. Schwilden Das Thema verkniipft 2 Begriffe unterschiedlicher QualWit. Zum einen das EEG als relativ einfach ableitbare elektrophysiologische GroBe, zum anderen die Sedierung als eher klinisch definierter Zustand, der moglicherweise noch weniger prazise definiert ist als der Begriff Anasthesie.

1986), also urn den Faktor 6 schwanken kann, so daB das Argument der kurzen EHWZ zu relativieren ist. Nach unserer Erfahrung ist eine extrem kurze EHWZ bei beatmeten Intensivpatienten ohnehin nicht notwendig. Wir bevorzugen Fentanyl, da es nicht nur stark wirksam, sondem auch ausreichend gut steuerbar ist. Es wurde nachgewiesen, daB sich selbst bei extrem hoher Dosierung von 3 mg/h iiber 63 h die Clearance des Pharmakons nicht anderte, wahrend der Verteilungsraum zunahm und die EHWZ nach dieser extremen Dosierung 770 min betrug.

Deshalb kombinieren wir bei der Dauerapplikation Fentanyl mit Dehydrobenzperidol (DHBP), urn dem theoretisch moglichen Auftreten einer Cholestase entgegenzuwirken und urn opioidbedingte Obelkeit zu verhindem. Ebenfalls erwiinscht ist, daB DHBP die analgetische Wirkung von Fentanyl potenziert (Greene 1972). Andere Neuroleptika sind auf unserer Station speziellen Indikationen vorbehalten, z. B. Haloperidol dem Alkoholentzugsdelir, und werden nicht zur Sedierung eingesetzt. Sedativa Folgende Anforderungen miissen an ein Sedativum gestellt werden: Es soIl anxiolytisch wirken, dosisabhangig sedierend bis hypnotisch, die Elimination muB unabhangig vom Krankheitsbild sein, wirksame Metaboliten sollen nicht auftreten, eine Kumulation darf nicht stattfinden.

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