Arbeiten im Netz: Kommunikationsstrukturen, Arbeitsabläufe, by Michaela Goll

By Michaela Goll

Die vorliegende Arbeit untersucht in shape einer detaillierten Einzelanalyse die Struktur der Kommunikations- und Arbeitsabläufe in einem vernetzten Unternehmen. Die Autorin stellt zum einen die charakteristischen Merkmale einer solchen Arbeitsorganisation vor, zum anderen beleuchtet sie das Zusammenspiel der verschiedenen Kommunikationsmedien und -formen im Arbeitsalltag der Beschäftigten. Dabei werden auch die Praktiken, mittels derer die "Vernetzung" erfolgt, sorgfältig beschrieben, und es wird verdeutlicht, welche große Bedeutung gerade informelle Kommunikationsweisen für die Gruppenidentität und -loyalität der entfernt voneinander Arbeitenden haben. Sowohl im schwer zugänglichen Untersuchungsgegenstand als auch im erhobenen Datenmaterial und den angewandten Forschungsmethoden (Ethnographie und ethnomethodologische Konversationsanalyse) liegt die besondere Qualität der empirischen Studie.

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Als Ortscodierungen wurden jeweils Orte bzw. Städte gewählt, die sowohl hinsichtlich ihrer Größe als auch hinsichtlich ihrer Entfernung zum Unternehmenssitz in etwa den realen Gegebenheiten entsprechen. 124 Elektronisch vermittelte Texte Der Analyse stehen insgesamt rund 2400 gespeicherte Logfiles aus dem Gruppenprogramm zur Verrugung. Es wurden all jene E-Mails erfasst, die entweder von mir oder an mich gesendet wurden, zum einen individuell adressiert, zum anderen über Verteilerlisten, in die ich aufgenommen war.

Sie wurden jedoch zumeist eher als Beweis des "being there" 89 90 9\ Vgl. a. Mike Forrester, Simon Locke, Christi an Nelson, Chris Ramsden, Dave Reason und Thomas P. Wilson teilnahmen. Vgl. dazu Mulkay (1985 u. 1986). Vgl. dazu Knauth/Wolff(199 I) und Wolff(l995). 32 3 Das methodische Instrumentarium denn für analytische Bildanalysen herangezogen. 92 So blieben die Materialien unteranalysiert; oft dienten sie nur illustrativen Zwecken. Später gab es immer mehr Studien, in denen Bilder analysiert und methodische Ansätze für die Bildanalyse entwickelt wurden.

Die Bildschirmmitschnitte helfen, sich einen Überblick über den Aufbau und die Organisation der einzelnen Medien zu verschaffen. Zwar handelt es sich dabei, vergleichbar Fotografien, nur um "Momentaufnahmen", sie sind jedoch vor allem dann sehr hilfreich, wenn das Datenmaterial in anderer Form nicht zugänglich ist oder wenn bestimmte Funktionen eines Mediums alleine aus der Videoaufnahme oder der Beobachtung heraus nicht verständlich werden. B. ist das "Weißen" von Stellen sowie das Einfilgen von neuem Text möglich).

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