Bedrohung und Bewährung: Führung und Bevölkerung in der by Kurt Leo Shell

By Kurt Leo Shell

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Identitätspsychologie

Dieses Werk dient der persönlichen und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Identität und Identitätsentwicklung. was once ist Identität? Wie läßt sich dieser ewige, aber schillernde Modebegriff aus der Sicht der Psychologie genauer bestimmen? Welche psychischen Abläufe bestimmen die Identitätserlebnisse von Menschen?

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1962, S. 123 . Im Stahlbau (einschließlich Leichtmetallbau) betrug der Anteil der Grenzgänger an den Arbeitern vor dem 13. August 1961 etwa 12,5%, im Bekleidungsgewerbe etwa 18%. (Berechnet nach Angaben des Statistischen Jahrbuches Berlin. 1962, S. 159 und S. 163) 11. BerUn in Zahlen. 1951, S. 14 f. 111 Ende 1961 betrug der Anteil der weiblichen Bevölkerung 1 263 425 Personen, der der männlichen jedoch nur 930934 (Statistisches Jahrbuch BerUn, 1962, S. 26). 117 Statistisches Jahrbuch BerUn. 1962, S.

BerUn in Zahlen. 1951: Statistisches Jahrbuch BerUn, Jg. 1952 bis 1961. UO 1U 22 I. Kapitel Grenzen aber wurde das Problem des Bevölkerungsschwundes - Resultat des Sterbeüberschusses und des Wanderungsdefizits - zu einer Kernfrage der Zukunft Berlins, deren Lösung die schwersten Anforderungen an die politischen Führungsgremien stellte 120 . Es wird allgemein anerkannt, daß die günstige wirtschaftliche Entwicklung Berlins in den fünfziger Jahren ohne die Integration in das Wirtschaftsgefüge der Bundesrepublik und, darüber hinaus, ohne die erhebliche Förderung durch die Bundesrepublik unmöglich gewesen wäre.

Kapitel Abteilung Presse und Information der Senatskanzlei wurde der Journalist Egon Bahr, ebenfalls ein Vertrauter Brandts. Durch seinen Wahlerfolg in Berlin, der weithin auf die Wirkung seiner Persönlichkeit zurückgeführt wurde, war Brandt in das oberste Führungsgremium der SPD aufgerückt. Hinzu kam, daß er schon 1958 lin Berlin den Wahlkampf mit Betonung der »Gemeinsamkeit« und der »positiven Resultate« sozialdemokratischen Regierens geführt hatte. Als die SPD auf Bundesebene darauf ausging, sich vom Odium des negativen, oppositionellen Nein-Sagens zu befreien, schien Brandt der geeignete Mann, der Partei das gewünschte Profil zu geben 142 • Auf dem Parteitag 1960, der in Hannover stattfand, wurde er einstimmig zum Kanzlerkandidaten der SPD gewählt.

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