Identitätspsychologie by Karl Haußer

By Karl Haußer

Dieses Werk dient der persönlichen und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Identität und Identitätsentwicklung. was once ist Identität? Wie läßt sich dieser ewige, aber schillernde Modebegriff aus der Sicht der Psychologie genauer bestimmen? Welche psychischen Abläufe bestimmen die Identitätserlebnisse von Menschen? Wie entsteht Identität, und wie verändert sie sich in der Entwicklung eines Menschen? Welchen Einfluß hat das soziale Umfeld auf die persönliche Identität?
Neben der Klärung solcher Fragen diskutiert dieses Buch auch Methoden psychologischer Identitätsforschung und setzt sich mit wichtigen gesellschaftlichen Aspekten von Identität auseinander.

Show description

Read Online or Download Identitätspsychologie PDF

Similar german_8 books

Identitätspsychologie

Dieses Werk dient der persönlichen und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Identität und Identitätsentwicklung. used to be ist Identität? Wie läßt sich dieser ewige, aber schillernde Modebegriff aus der Sicht der Psychologie genauer bestimmen? Welche psychischen Abläufe bestimmen die Identitätserlebnisse von Menschen?

Extra info for Identitätspsychologie

Example text

Ein anderer wichtiger Erfahrungsbereich von Abhangigkeitl Unabhangigkeit ist die Berufstatigkeit. In der Industriegesellschaft Jiefert faktische oder potentielle Berufstatigkeit dem einzelnen erst das MaB an Unabhangigkeitsgefiihl, das er wegen der vorherrschenden Vereinzelung braucht (vgl. HEINZ 1980b, S. ). William James, der allgemein als Vater der Identitatspsychologie Dynamik des gilt, da er sich als erster in der Psychologiegeschichte in "The principles Selbstwertgefiihls of psychology" systematisch mit dem Identitatsthema auseinandersetzt, definiert Selbstwertgefiihl als self-esteem = success/pretentions, 3S Quellen des Selbstwertgefiihls also als Zahl der Erfolge pro Zahl der Versuche (1890, S.

Eva. 17. Berufsschiilerin "Soziales Selbst" bei William James I • Stellenwert der sozialen Umwelt Innenperspektive des "I" und AuBenperspektive des "Me" W illiam James, der erste Identitatspsychologe, entwickelte eine Ihstanzenlehre verschiedener Aspekte des "Selbst", darunter auch das "soziale Selbst". "A man's Social Self" definiert er als "the recognition which he gets from his mates". Genaugenommen heiBt dies nach James: "A man has as many social selves as there are individuals who recognize him and carry an image of him in their mind".

Bedrohliche situative Selbstbewertungen konnen durch Abwehrmechanismen vom Selbstwertgefiihl ferngehalten werden. Aber auch schon bei der Selbstwahrnehmung treten selbstwertdienliche Verzerrungen auf (DOBERT & NUNNER-WINKLER 1980, S. ; DEVOL 1982). Analog zur Typologie der Angstforschung (KROHNE 1975, 1976) hat die Selbstwertforschung bd Menschen mit hohem SelbstwertgefUhl ("repressors") unterdriickende Tendenzen, bei Menschen mit niedrigem Selbstwertgefuhl ("sensitizers ") aufnehmende Tendenzen fUr personlich unangenehme Informationen nachgewiesen (WELLS & MARWELL 1976, S.

Download PDF sample

Rated 4.63 of 5 – based on 47 votes