Seelische Gesundheit im Langzeitverlauf - Die Mannheimer by Klaus Lieberz, Matthias Franz, Heinz Schepank

By Klaus Lieberz, Matthias Franz, Heinz Schepank

Die Mannheimer Kohortenstudie ist eine der aufw?ndigsten Untersuchungen zu Ursachen und Prognosen psychischer Erkrankungen weltweit. six hundred Mannheimer der Jahrg?nge 1935, 1945 und 1955 wurden ?ber viele Jahre hinweg begleitet und untersucht. Der Band stellt die Ergebnisse der drei Jahrzehnte w?hrenden, weltweit einzigartigen L?ngsschnittuntersuchung vor. Um die Ergebnisse im Zusammenhang mit den jeweiligen politischen und sozialen Ver?nderungen deuten zu k?nnen, wird der textual content von einem Historiker kommentiert, auch eine Probandin kommt zu Wort.

Show description

Read or Download Seelische Gesundheit im Langzeitverlauf - Die Mannheimer Kohortenstudie: Ein 25-Jahres-Follow-up PDF

Best german_2 books

Last Minute: Psychiatrie

Sie haben das Fach bereits einmal gelernt und wollen das Wichtigste in letzter Minute vor der Prüfung wiederholen. Genau das bietet Ihnen die final Minute Reihe: - nur die Fakten, die zum Bestehen der Prüfung notwendig sind - Farbkodierung: Gewichtung nach IMPP-Häufigkeit - Einteilung in schnell schaffbare Lerneinheiten - Kurzes Onlinetraining für die mündliche Prüfung mit typischen Fragen und Antworten.

Seelische Gesundheit im Langzeitverlauf - Die Mannheimer Kohortenstudie: Ein 25-Jahres-Follow-up

Die Mannheimer Kohortenstudie ist eine der aufw? ndigsten Untersuchungen zu Ursachen und Prognosen psychischer Erkrankungen weltweit. six hundred Mannheimer der Jahrg? nge 1935, 1945 und 1955 wurden ? ber viele Jahre hinweg begleitet und untersucht. Der Band stellt die Ergebnisse der drei Jahrzehnte w? hrenden, weltweit einzigartigen L?

Extra info for Seelische Gesundheit im Langzeitverlauf - Die Mannheimer Kohortenstudie: Ein 25-Jahres-Follow-up

Example text

Diese bezogen sich 1945 bei den allermeisten Menschen zunächst verständlicherweise auf die unmittelbare Überlebenssicherung unter den extremen Existenzbedingungen vor und dann nach der alliierten Besetzung Deutschlands, doch lassen sich bereits früh auch erste Überlegungen nachweisen, wie es nun auch allgemein weitergehen und die Zukunft gestaltet werden könnte. Zugespitzt ist diese nun beginnende Phase deshalb sogar trotz der weit verbreiteten katastrophalen Verhältnisse, der völlig offenen Zukunft, der riesigen Zahl von Kriegstoten, vor allem des Verlustes vieler Familienangehörigen, als Beginn eines »unglaublichen Frühlings« bezeichnet worden.

Gewesen, was belege, dass die Zukunft der Kultur des deutschen Volkes erheblich gefährdet sei, wenn der Typus der kinderreichen Familie aussterbe. Bisher ist es im Wesentlichen um die allgemeinen Rahmenvorgaben und die darauf bezogene NS-Propaganda gegangen, wobei sich aus erfahrungsgeschichtlichem Blickwinkel die Frage stellt, wie die vom NS-Regime angesprochenen Zeitgenossen konkret mit den an sie gerichteten Forderungen umgegangen sind und welche Folgen sich daraus für die seit 1935 Geborenen, die späteren »Kriegskinder«, ergaben.

Ein 1958 an der Universität Münster durchgeführtes Forschungsprojekt, das nach dem Verhalten der Mütter gegenüber ihren heranwachsenden Söhnen fragte (und interessanterweise weder die Frage nach den Töchtern noch die nach der Rolle der Vä- ter stellte), kam zu dem Ergebnis, der mütterliche Erziehungsstil sei von einer »realen, nüchternen Einstellung« bestimmt: Dabei wollten die Mütter häufig »den Lebensweg ihres Jungen überwachen und sein Verhalten lenken«. Echte Eigenständigkeit werde daher dem Jungen erst spät gewährt; seine Erziehung erstrecke sich »mehr auf eine Hilfe zur äußeren Anpassung als auf eine eigentliche Erziehung zur Persönlichkeitsreife und zur sozialen Verantwortung«.

Download PDF sample

Rated 4.00 of 5 – based on 41 votes